05.02.2016 Resümee zur Veranstaltung in der Sächsischen Landeszentrale

Wenn die Diskussion auch kontrovers verlief, was ja durchaus vorhersehbar und gewollt war, machte vor allem  die anschließende Publikumsdiskussion deutlich, wie wichtig der direkte Kontakt zwischen Verantwortungsträgern und der Bevölkerung ist.

Mit der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung als Gastgeber, könnte bei einer Fortsetzung der Reihe „Reformbedarf beim ö.r. Rundfunk -Medienpolitik ungeliebtes Stiefkind der Parlamente? “, eine bedauerliche Lücke, welche sich in letzter Zeit verstärkt in der Gesellschaft bemerkbar macht, konstruktiv und wegweisend geschlossen werden. Gerade in Anbetracht der stetig sinkenden Wahlbeteiligung (2014 in Sachsen bei 49,2 %), könnten solche Veranstaltungen eine Pionierrolle beim gesellschaftlichen  Dialog verschiedener Interessenlagen einnehmen. Trotz scheinbar sprudelnder Einnahmequellen, hat die Medienpolitik der letzten Jahre zu einem gravierenden Akzeptanzverlust für den ö.r. Rundfunk geführt, wie die steigenden Forderungsausfallquoten belegen.
Daher ist es äußerst empfehlenswert, wenn sich Gesetzgeber und Rundfunkanstalten , sowie  die finanzierende Bevölkerung an einen Tisch setzen, um gemeinsam die Defizite der Medienpolitik aufzudecken, beraten und auszuräumen.
Das es kein leichtes Unterfangen wird, jahrzehntealte Strukturen zu ändern, ist uns allen bewusst.
Doch die Auftaktveranstaltung, stimmt uns optimistisch eine Lösung zu finden, die der ganzen Gesellschaft zu Gute kommt. 
Eine zeitliche Verlängerung des Eröffnungsgesprächs und eine Erweiterung der Podiumsrunde  zwei oder  drei Publikumsinteressierte, könnte das vorhandene Potenzial noch besser ausreizen.
 Wir werden natürlich weiter am Ball bleiben und hoffen auf eine Fortsetzung